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FAQ: Frequently Asked Questions

Kinesiologie

Nein, die Methode wurde von Aerzten und Chiropraktoren in Amerika erfunden.
Allerdings werden in der Kinesiologie Wissen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, aus der Vedischen Medizin und von den modernen westlichen Wissenschaften verbunden.
Der Muskeltest ist ein körpereigenes Biofeedback. Meistens teste ich an einen Muskel am Arm, ab und zu muss ich aber z.B. ein ganz bestimmtes Wirbelsegment überprüfen und teste entsprechend einen anderen Muskel. Beim Test geht es nicht darum, die Kraft zu messen sondern die Reaktionen auf einen spezifischen Reiz.
Kinder können sehr gut über den Muskeltest „befragt“ werden.
Babies und Kleinkinder bis ca. 3 Jahre können über eine Drittperson (z.B. die Mutter) getestet werden.
Doch, der Körper lügt manchmal. So verlangt der Süchtige nach seinem Genussmittel, obwohl dies dem Körper schadet. Oder der Körper zeigt Stress bei einem Medikament, welches jedoch für den Menschen notwendig ist. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, vom Arzt verschriebene Medikamente zu testen.

Hypnose

Bereits von Tausenden von Jahren wurde Hypnose bei den Sumerern angewandt. Auch heute werden verschiedene Arten von Hypnose bei Naturvölkern angewandt – sowohl bei Heilzeremonien als auch in religiösen Ritualen. In unseren Breitengraden wurde sie vor allem bekannt seit Sigmund Freud Hypnose in seiner Psychotherapie benutzte. Weiterentwickelt wurde die Hypnosetherapie durch Milton H. Erickson und Dave Elman. Weitere psychologische Methoden, wie die Neuro-Linguistische-Programmierung (NLP) und das Autogene Training entwickelten sich aus der Hypnosetherapie.
Ein hypnotischer Zustand ist ein entspannter Zustand des Gehirns und des Körpers. Dabei wird unser analytisches und rationelles Bewusstsein „umschifft“ und wir stehen direkt mit dem Unterbewusstsein in Kontakt. Tatsächlich erleben wir leichte hypnotische Zustände täglich: immer wenn unsere Gedanken abschweifen, wir uns einer Tagträumerei hingeben, sind wir in einem hypnotischen Zustand. Je nach Thema suchen wir in der Hypnosetherapie einen Zustand der Tiefenhypnose oder wir gehen nur in eine leichte Hypnose.
Ja, mittels EEG lassen sich unterschiedliche Trancetiefen differenzieren: je nach aktivem Frequenzbereich wissen wir, welche Gehirnwellen dominant sind. Wir sprechen dann einem von Beta-, Alpha-, Theta- oder Delta-Zustand – je nachdem ob ein Mensch bei vollem Alltagsbewusstsein, in leichter Trance oder in einer Tiefenhypnose ist.
Nein, ein hypnotischer Zustand ist weit entfernt von Bewusstlosigkeit. Vielmehr bedeutet Hypnose eine wachere Wahrnehmung.
In der Hypnosetherapie ist eine Suggestion eine unmittelbar wirkende Eingebung durch den Hypnosetherapeuten. Posthypnotische Suggestionen wirken hingegen erst nach der Hypnose, meist auf einen vorher festgelegten Hinweisreiz (z. B. ein Wort oder eine Geste).
Für das Gehirn ist es irrelevant, ob eine Situation tatsächlich eintrifft oder ob diese nur visualisiert wurde. Unter Hypnose können also schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit aufgelöst und gute Erfahrungen suggeriert werden.
Hypnose ist keine Gehirnwäsche oder Gedankenkontrolle. Der Hypnotiseur kann den Willen des Klienten nicht kontrollieren und kann ihn auch nicht dazu verleiten, etwas zu tun, was seine (ethischen oder moralischen) Werte verletzt. Die Hypnose ist ein Erlebnis des Klienten. Entsprechend ist es dem Klienten jederzeit möglich, Entscheidungen zu treffen. Der Hypnotiseur fungiert dabei nur als „Reiseführer“.
Der Klient führt die Trance selber herbei, der Hypnotiseur leitet nur an. Entsprechend kann der Klient auch ohne weiteres sich selber aus der Trance zurückführen.
Alle Menschen können hypnotisiert werden, ausser
  • sie stehen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss
  • sie sind geistig krank oder haben einen IQ unter 70 oder
  • sie wollen nicht hypnotisiert werden
Wichtig ist die Fähigkeit, sich über einen gewissen Zeitraum konzentrieren zu können. Deshalb wird bei Kleinkindern die Hypnose schwierig. Spätestens ab 7-jährig können Kinder aber sehr einfach hypnotisiert werden, einige auch schon jünger.

Weitere

Nein. Es geht mir darum, meinen Klienten den Weg aufzuzeigen, wie sie zu unangenehmen Erinnerungen „Stopp!“ sagen und ihr Leben ab sofort vorwärts leben können. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, die Versöhnung mit einer vergangenen Situation zu suchen, dies geschieht jedoch nie bei einer ersten Sitzung und nur mit der ausdrücklichen Zustimmung des Klienten.
Ich brauche keine Erklärung vom Klienten, warum er sich unwohl fühlt. Eine Erklärung oder Begründung wirkt oft auch begrenzend. In den meisten Fällen „befrage“ ich das System, was es im Moment braucht.
Selbstverständlich können Sie auch eine rein kinesiologische Behandlung wünschen.
Ich führe niemanden in einen hypnotischen Zustand ohne sein ausdrückliches Einverständnis.
Ja, ich biete auch reine Hypnose-Sitzungen an. Diese sind jedoch – im Gegensatz zu meiner normalen Arbeitsweise, von den Krankenkassen nicht anerkannt.
Nein. Es ist mir wichtig, mit dem Klienten kinesiologisch zu „arbeiten“ und so den Prozess in Gang zu bringen.
Ja. Kinesiologie wirkt unterstützend auf das System und behindert in keinem Fall die Wirkung eines anderen Mittels.